Winterpause. Stinklangweilig. Zumindest in Bezug auf den Motorsport. Vorbereitungen, Wartungsarbeiten am Sportgerät, aber sonst? Dann die Zeit der Vorfreude auf die neue Saison mit dem eigenen Auto. Und dann mein Unfall in der Schule Mitte Februar. Ich bin mit dem Kopf auf die Tischplatte geknallt. Normalerweise behaupten die Leute, dass ich einen Dickschädel habe. Stimmt nicht. Die Tischkante war stärker. Das Ergebnis: alle Leute, die behaupten, ich hätte einen Sprung in der Schüssel, hatten in diesem Fall Recht. Notarzt, Uniklinik, einige Tage Zwangsdiät (nicht wegen dem Schädelbruch, sondern mehr aus anderem kulinarischen Verständnis als der Koch der Uni-Klinik!!). Die Rettung war die Pizzeria gegenüber, Kathis eigens für mich gebackener Kuchen und eine Menge sehr lieber Besucher, die mich mein Magenknurren dann doch vergessen ließen.
Anfangs hatte ich gemeine Kopfschmerzen, die aber mittlerweile verschwunden sind. Das Loch in der Birne heilt langsam zu, hören kann ich auch schon wieder, denn das geplatzte Trommelfell ist wieder zusammen gewachsen.
Was mir an der Sache am meisten gestunken hat, war die Tatsache, dass ich zweieinhalb Wochen nicht in die Schule gehen konnte, zum Einen wegen des ausgefallenen Lehrstoffes und einigen Klausuren welche ich nun nachschreiben darf, zum Anderen wegen der ausgefallen Proben unserer Schulband. Denn der erste Auftritt kommt bestimmt, und jede ausgefallene Probe ist dann doch irgendwie hinderlich. Aber die Schule hat uns jetzt eine Möglichkeit geschaffen, dreimal wöchentlich Krach zu machen, das könnte meinen Ausfall etwas kompensieren.
Als der Unfall passierte, waren einige Leute recht fix zur Stelle und haben mir Erste Hilfe geleistet und durch ihr umsichtiges Verhalten dazu beigetragen, dass die Verletzungen schnellstens behandelt wurden. An erster Stelle danke ich Tobias und Vanessa, die sofort Hilfe organisiert haben. Und Herrn Knoche, der unwahrscheinlich schnell zur Stelle war, als die Erste Hilfe dringend notwendig war.
Danke auch an den ganzen Jahrgang, der geschlossen zusammen mit Frau Haussmann Anteil genommen hat. Danke an Bodo für Deine Zeit, die Du bei mir verbracht hast und mir geholfen hast, nicht an mein Magenknurren zu denken. Und auch an alle Ärztinnen, Ärzte und Pfleger aus den verschiedenen Sparten und Abteilungen. Danke an alle, die sich regelmäßig nach meinem Befinden erkundigt haben.
Und ganz vielen Dank Dir, Kathi.
Dass du jeden Tag bei mir in der Uniklinik warst hat mir echt geholfen.
Und wie geht’s weiter? Der Erhalt des Führerscheins wird sich vielleicht um ein paar Wochen verschieben, denn die zweieinhalb Wochen lassen sich nicht so einfach aufholen. Helm, Handschuhe und Fahrerschuhe passen noch (habe ich mittlerweile mit einigen Jungs vom MSC St. Tönis ausprobiert), also don’t worry, ich werde auch in dieser Saison wieder dabei sein, sobald die Ärzte grünes Licht geben, was wohl bereits Ende März der Fall sein wird. Hoffentlich früh genug für die ersten NRW-Cup-Läufe des AMSC Liblar.
Gruß
Euer Dennis